Gattung

Walross

1 Spezies

Das Walross (Odobenus rosmarus; frühere Synonyme: Trichechus rosmarus und Rosmarus arcticus) ist eine Robbenart, die in den kalten Meeren der Nordhalbkugel vorkommt.Zwei Unterarten, das Atlantische (O. r. rosmarus) und das etwas größere Pazifische Walross (O. r. divergens), werden unterschieden. Das Walross gehört zur Ordnung der Raubtiere und ist die einzige Art in der Familie der Walrosse (Odobenidae).

Der zoologische Name Odobenus ist aus griechisch ὀδούς odous, deutsch ‚Zahn‘, und βαίνω bainō, deutsch ‚gehen‘, abgeleitet und rührt von der Beobachtung her, dass Walrosse sich an Land mit ihren Stoßzähnen vorwärts ziehen. Er wurde 1762 von Mathurin-Jacques Brisson in seinem Werk Le regnum animale vergeben, während der ursprüngliche Artname Phoca rosmarus auf den schwedischen Naturforscher Carl von Linné zurückgeht, der Walrosse in seinem Werk Systema naturae noch zu den Echten Hundsrobben zählte.

Das Epitheton der pazifischen Unterart divergens (auseinanderlaufend) kommt aus dem lateinischen und bezieht sich auf die Stoßzähne.

Meistens leben Walrosse auf dem Treibeis der Arktis. Im Winter ziehen sie südwärts, um dem Packeis auszuweichen, verlassen aber die polaren Breiten in der Regel nicht.

Die atlantischen Walrosse zeichnen sich durch kürzere Stoßzähne und einen etwas anders proportionierten Kopf mit breiterem Hinterhaupt und schmalerem Gesichtsschädel aus.

Fast immer bleiben die Tiere in flachen Küstengewässern, nahe an den Kontinentalabhängen oder an Packeisflächen. Obwohl sie sich meist nicht tiefer als etwa 80 Meter begeben, sind in Einzelfällen Tauchtiefen von bis zu 180 Metern nachgewiesen.

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Das Walross (Odobenus rosmarus; frühere Synonyme: Trichechus rosmarus und Rosmarus arcticus) ist eine Robbenart, die in den kalten Meeren der Nordhalbkugel vorkommt.Zwei Unterarten, das Atlantische (O. r. rosmarus) und das etwas größere Pazifische Walross (O. r. divergens), werden unterschieden. Das Walross gehört zur Ordnung der Raubtiere und ist die einzige Art in der Familie der Walrosse (Odobenidae).

Der zoologische Name Odobenus ist aus griechisch ὀδούς odous, deutsch ‚Zahn‘, und βαίνω bainō, deutsch ‚gehen‘, abgeleitet und rührt von der Beobachtung her, dass Walrosse sich an Land mit ihren Stoßzähnen vorwärts ziehen. Er wurde 1762 von Mathurin-Jacques Brisson in seinem Werk Le regnum animale vergeben, während der ursprüngliche Artname Phoca rosmarus auf den schwedischen Naturforscher Carl von Linné zurückgeht, der Walrosse in seinem Werk Systema naturae noch zu den Echten Hundsrobben zählte.

Das Epitheton der pazifischen Unterart divergens (auseinanderlaufend) kommt aus dem lateinischen und bezieht sich auf die Stoßzähne.

Meistens leben Walrosse auf dem Treibeis der Arktis. Im Winter ziehen sie südwärts, um dem Packeis auszuweichen, verlassen aber die polaren Breiten in der Regel nicht.

Die atlantischen Walrosse zeichnen sich durch kürzere Stoßzähne und einen etwas anders proportionierten Kopf mit breiterem Hinterhaupt und schmalerem Gesichtsschädel aus.

Fast immer bleiben die Tiere in flachen Küstengewässern, nahe an den Kontinentalabhängen oder an Packeisflächen. Obwohl sie sich meist nicht tiefer als etwa 80 Meter begeben, sind in Einzelfällen Tauchtiefen von bis zu 180 Metern nachgewiesen.

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