Wüste

Patagonische Steppe

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Die Patagonische Steppe, auch Patagonische Wüste genannt, ist eine aride Landschaft im Süden Südamerikas.

Lage und Klima

Die Patagonische Steppe nimmt den Süden des Amerikanischen Festlandes einschließlich des Nordens der Insel Isla Grande de Tierra del Fuego und einiger Inseln im östlichen Teil des Feuerland-Archipels ein. Als Nordgrenze dieses Gebietes wird der Río Colorado betrachtet, die Waldzone am Osthang der Anden bildet die westliche, die Küste des Atlantik die östliche Begrenzung des Gebiets. Ein Großteil der Patagonischen Wüste befindet sich in den 5 südlichsten Provinzen der Republik Argentinien (Tierra del Fuego, Antartida e Islas de Atlantico Sur; Santa Cruz; Chubut; Rio Negro; Neuquén), darüber hinaus zählt auch der südlich des Rio Colorado gelegene Teil der Provinz Buenos Aires (Partido Patagones) zur Patagonischen Steppe. Der Anteil der Republik Chile an der Patagonischen Steppe beschränkt sich neben einigen Tälern in den Regionen X, XI und XII auf den schmalen Küstenstreifen entlang der Magellan-Straße östlich von Punta Arenas. Mit einer Fläche von rund 673.000 km² ist die Patagonische Steppe das ausgedehnteste Trockengebiet Amerikas.

Die südlich des vierzigsten Breitengrades ganzjährig vorherrschende westliche Luftströmung führt dazu, dass sich die über dem Südpazifik gebildeten Wolken größtenteils am Westhang der Anden abregnen, zusätzlich führen die Eisfelder des Campo de Hielo Sur und des Campo de Hielo Norte zu einem weiteren negativen Effekt. Der kalte Falklandstrom im südlichen Atlantik verhindert die Wolkenbildung über dem Atlantik. Die südliche Lage führt zu ausgedehnten, kalten Wintern, in denen Frost keine Seltenheit ist. Schneefälle sind bekannt, aber selten. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt etwa 12 °C.

Die jahreszeitliche Verteilung der Niederschläge zeigt keine Extreme, die Maxima liegen normalerweise in den Monaten Januar bis April. Die geographische Verteilung zeigt ein deutliches West-Ost- und ein weniger ausgeprägtes Nord-Süd-Gefälle, die Maximalwerte von rund 300 mm Niederschlag pro Jahr werden im Nordosten des Gebiets rund um Viedma erreicht, in den extremen Regenschatten-Gebieten am Osthang der Anden sind in einzelnen Jahren teilweise weniger als 100 mm Niederschlag zu verzeichnen. Der kontinuierliche Westwind trägt durch Austrocknung der Böden zur extremen Trockenheit bei.

Flora und Fauna

Die natürliche Flora des Gebiets besteht hauptsächlich aus Gräsern der Gattungen der Federgräser und der Rispengräser, vereinzelt zeigen sich Bestände an Sträuchern der Gattungen Benthamiella (Familie Nachtschattengewächse) und Acantholippia (Familie Eisenkrautgewächse). Entlang der Flüsse und Seen am Ostabhang der Anden sind auch Arten zu finden, welche mehr Feuchtigkeit benötigen.

Land- und Forstwirtschaft sind ohne Bedeutung, die häufig anzutreffenden Pappeln dienen ausschließlich dem Windschutz.

Neben den im Rahmen extensiver Viehwirtschaft gehaltenen Nutztieren – hauptsächlich Schafen, Pferden und Eseln – haben sich vielfältige Bestände an Wildtieren erhalten, jedoch ist die Anzahl an Tiere aufgrund der klimatischen Verhältnisse relativ gering. Typische Vogelarten sind Darwin-Nandu und Kaninchenkauz, auffällig sind darüber hinaus verschiedene Arten von Raubvögeln. Die Säuger sind durch verschiedene Arten aus der Gattung der Kammratten, Pampashasen, Guanakos und Zwerggürteltiere vertreten; Raubtiere sind Patagonisches Wiesel, Argentinischer Kampfuchs und Puma.

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Die Patagonische Steppe, auch Patagonische Wüste genannt, ist eine aride Landschaft im Süden Südamerikas.

Lage und Klima

Die Patagonische Steppe nimmt den Süden des Amerikanischen Festlandes einschließlich des Nordens der Insel Isla Grande de Tierra del Fuego und einiger Inseln im östlichen Teil des Feuerland-Archipels ein. Als Nordgrenze dieses Gebietes wird der Río Colorado betrachtet, die Waldzone am Osthang der Anden bildet die westliche, die Küste des Atlantik die östliche Begrenzung des Gebiets. Ein Großteil der Patagonischen Wüste befindet sich in den 5 südlichsten Provinzen der Republik Argentinien (Tierra del Fuego, Antartida e Islas de Atlantico Sur; Santa Cruz; Chubut; Rio Negro; Neuquén), darüber hinaus zählt auch der südlich des Rio Colorado gelegene Teil der Provinz Buenos Aires (Partido Patagones) zur Patagonischen Steppe. Der Anteil der Republik Chile an der Patagonischen Steppe beschränkt sich neben einigen Tälern in den Regionen X, XI und XII auf den schmalen Küstenstreifen entlang der Magellan-Straße östlich von Punta Arenas. Mit einer Fläche von rund 673.000 km² ist die Patagonische Steppe das ausgedehnteste Trockengebiet Amerikas.

Die südlich des vierzigsten Breitengrades ganzjährig vorherrschende westliche Luftströmung führt dazu, dass sich die über dem Südpazifik gebildeten Wolken größtenteils am Westhang der Anden abregnen, zusätzlich führen die Eisfelder des Campo de Hielo Sur und des Campo de Hielo Norte zu einem weiteren negativen Effekt. Der kalte Falklandstrom im südlichen Atlantik verhindert die Wolkenbildung über dem Atlantik. Die südliche Lage führt zu ausgedehnten, kalten Wintern, in denen Frost keine Seltenheit ist. Schneefälle sind bekannt, aber selten. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt etwa 12 °C.

Die jahreszeitliche Verteilung der Niederschläge zeigt keine Extreme, die Maxima liegen normalerweise in den Monaten Januar bis April. Die geographische Verteilung zeigt ein deutliches West-Ost- und ein weniger ausgeprägtes Nord-Süd-Gefälle, die Maximalwerte von rund 300 mm Niederschlag pro Jahr werden im Nordosten des Gebiets rund um Viedma erreicht, in den extremen Regenschatten-Gebieten am Osthang der Anden sind in einzelnen Jahren teilweise weniger als 100 mm Niederschlag zu verzeichnen. Der kontinuierliche Westwind trägt durch Austrocknung der Böden zur extremen Trockenheit bei.

Flora und Fauna

Die natürliche Flora des Gebiets besteht hauptsächlich aus Gräsern der Gattungen der Federgräser und der Rispengräser, vereinzelt zeigen sich Bestände an Sträuchern der Gattungen Benthamiella (Familie Nachtschattengewächse) und Acantholippia (Familie Eisenkrautgewächse). Entlang der Flüsse und Seen am Ostabhang der Anden sind auch Arten zu finden, welche mehr Feuchtigkeit benötigen.

Land- und Forstwirtschaft sind ohne Bedeutung, die häufig anzutreffenden Pappeln dienen ausschließlich dem Windschutz.

Neben den im Rahmen extensiver Viehwirtschaft gehaltenen Nutztieren – hauptsächlich Schafen, Pferden und Eseln – haben sich vielfältige Bestände an Wildtieren erhalten, jedoch ist die Anzahl an Tiere aufgrund der klimatischen Verhältnisse relativ gering. Typische Vogelarten sind Darwin-Nandu und Kaninchenkauz, auffällig sind darüber hinaus verschiedene Arten von Raubvögeln. Die Säuger sind durch verschiedene Arten aus der Gattung der Kammratten, Pampashasen, Guanakos und Zwerggürteltiere vertreten; Raubtiere sind Patagonisches Wiesel, Argentinischer Kampfuchs und Puma.

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